Allianz Risk Transfer AG plant Verlegung ihres Sitzes von Liechtenstein in die Schweiz 

Pressemitteilung | 24. Juli 2025

Die Allianz Risk Transfer AG (ART AG) hat die strategische Entscheidung getroffen, ihren Sitz von Liechtenstein in die Schweiz zu verlegen. Die Entscheidung gilt vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein und die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA). Das Ziel ist, die Transaktion zur Sitzverlegung im Jahr 2026 abzuschließen.  

Derzeit hat die ART AG ihren Sitz in Liechtenstein mit Hauptsitz in Schaan und unterhält zwei Niederlassungen, eine in Zürich/Wallisellen, Schweiz, und eine auf Bermuda. 

Nach der Verlegung des Sitzes setzt die Niederlassung der ART AG in Zürich/Wallisellen als neuer Hauptsitz nahtlos ihre Tätigkeit als neuer Hauptsitz der ART AG fort; es wird keine Niederlassung in Liechtenstein mehr geben. Die Niederlassung auf Bermuda bleibt bestehen. Die FINMA wird die neue Aufsichtsbehörde der ART AG.

Mit der Verlegung strafft die Allianz Risk Transfer AG ihre Präsenz in Europa. Zum einen ist die Schweiz ein wichtiger internationaler Knotenpunkt für komplexe Versicherungs- und Rückversicherungsgeschäfte. Zum anderen vereinfacht die ART AG mit der Verlegung ihres Hauptsitzes in die Schweiz ihre Unternehmensstruktur, wodurch die administrative Komplexität reduziert und die operative Effizienz verbessert wird. Darüber hinaus erhöht der Umzug die Nähe zu ihren Kunden in der Schweiz und zum internationalen Geschäftsnetzwerk. Gleichzeitig wird die ART AG die bestehende Plattform der Allianz Commercial im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), die in der Allianz Global Corporate & Specialty SE etabliert ist, nutzen, um ihre europäischen Kunden außerhalb der Schweiz zu bedienen. 

Der laufende Betrieb der ART AG und ihrer Niederlassungen wird nahtlos fortgesetzt. Für die Firmenkunden und Makler der ART AG ergeben sich keine praktischen Änderungen hinsichtlich ihrer Marktkontakte, Dienstleistungen, Bedingungen für (Rück-)Versicherungsverträge oder der Schadenbearbeitung.  

Die aktuellen Ratings der ART AG – AA- von Standard & Poor's – werden voraussichtlich ebenfalls unverändert bleiben. 

Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung durch die FMA strebt die ART AG an, sich bis Mitte 2026 in der Schweiz niederzulassen. Das Unternehmen bereitet derzeit einen formellen Antrag auf eine Versicherungslizenz bei der FINMA vor. Der neue Hauptsitz der ART AG wird in Zürich/Wallisellen, dem Standort der derzeitigen Niederlassung, eingerichtet und von Lara Martiner, CEO der ART AG, vertreten werden. 

Allianz Commercial ist das Kompetenzzentrum und die globale Sparte der Allianz Gruppe für die Versicherung von mittelständischen Unternehmen, Großunternehmen und Spezialrisiken. Zu unseren Kunden zählen die weltweit größten Verbrauchermarken, Finanzinstitute und Industrieunternehmen, die globale Luft- und Schifffahrtsindustrie sowie Familienbetriebe und mittelständische Unternehmen, die das Rückgrat der Wirtschaft bilden. Wir decken auch einzigartige Risiken wie Offshore-Windparks, Infrastrukturprojekte oder Filmproduktionen ab.

Angetrieben durch die Mitarbeiter, die Finanzkraft und das Netzwerk der von Interbrand als weltweit führende Versicherungsmarke eingestuften Allianz, arbeiten wir gemeinsam daran, unsere Kunden auf die Zukunft vorzubereiten: Sie vertrauen darauf, dass wir eine breite Palette an traditionellen und alternativen Risikotransferlösungen, hervorragende Risikoberatung und multinationale Dienstleistungen sowie eine reibungslose Schadenabwicklung bieten.

Unter dem Markennamen Allianz Commercial sind das Großkundenversicherungsgeschäft der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) und das Gewerbeversicherungsgeschäft der nationalen Allianz Property & Casualty-Einheiten für mittelständische Unternehmen zusammengefasst. Wir sind in über 200 Ländern und Territorien entweder mit eigenen Teams oder über das Netzwerk der Allianz Gruppe und Partner vertreten. Im Jahr 2025 erwirtschaftet das integrierte Geschäft der Allianz Commercial weltweit rund 17,3 Milliarden Euro an Bruttoprämien.

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